Was ist Klimaschutzpapier?
Geschrieben am 25. Juni 2008
“Klimaschutzpapier“ ist das neue ökologische Sekundärfaserpapier von Venceremos und wird u.a. in der umweltfreundlichsten Feinpapierfabrik der Welt ohne Einsatz von Frischfasern produziert, d.h. es werden keine neuen Bäume gefällt. Neben diesen ökologischen Vorteilen unterscheidet es sich weiterhin von anderen Recyclingpapieren durch seinen augenfreundlichen Weißegrad und der uneingeschränkten Gebrauchstauglichkeit (Radierfestigkeit, Tintenkillereignung), weshalb die Stiftung Warentest dieses Papier mit der Note “Gut“ bewertet hat.
Nach Vorlage des UNO-Klimaschutzberichtes erscheint dieses Papier in einem völlig neuen Licht. Alle Menschen wollen nun das Klima schützen und der Gebrauch von “Klimaschutzpapier“ eignet sich zum klimaneutralen Handeln. Bei der Herstellung von “Klimaschutzpapier“ wird auf den Kahlschlag von borealen und tropischen Urwäldern, unseren großen CO2 Speichern, verzichtet und darüber hinaus werden nach den neuesten Studien des unabhängigen IFEU-Institutes CO2, Energie und Wasser gegenüber Frischfaserpapieren eingespart, wie Sie folgender Tabelle entnehmen können.

Während sich diese Studien allgemein auf Sekundärfaserpapiere beziehen, erbringen die beiden Papierfabriken für “Klimaschutzpapier“ zusätzliche ökologische Maßnahmen:
| • | die eigenen Abfälle werden in einer 45 MW Biobrennstoffanlage verbrannt | |
| • | De-Inking erfolgt durch Flotation, keine Bleichung | |
| • | mechanische und biologische Kläranlage | |
| • | drastische Reduzierung des CO² Ausstoßes um weitere bis zu 9o% auf 31-137 Kg je Tonne Feinpapier |
Selbstverständlich wird auch bei der Verarbeitung des Klimaschutzpapieres auf höchste ökologische Standards geachtet:
| • | arbeiten in geschlossenen Kreisläufen, d.h. Abfälle aus Papier, Metall und Plastik werden getrennt gesammelt und dem Recycling zugeführt. Farbreste und andere Chemikalien werden gegen Nachweis entsorgt. | |
| • | es wird jeweils die umweltfreundlichste Variante einen Stoffes z.B. Druckfarben oder Verpackungsmaterialien eingesetzt. |
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320 Filialen von TEGUT komplett auf Recyclingpapier umgestellt
Geschrieben am 10. Juni 2010
Wieder eine Erfolgsmeldung von der Recyclingpapierfront:
Nach Budnikowsky, einem Drogeriefilialunternehmen in Hamburg mit 15o Märkten wurden jetzt 320 tegut… Märkte in Hessen, Thüringen, Nord-Bayern und Süd-Niedersachsen komplett auf Recyclingpapier im Schreibwarensortiment umgestellt.
Aufgrund der stark steigenden Zellstoffpreise und des sehr schwachen Euros steigen Frischfaserpapiere in den nächsten Monaten massiv im Preis an, es ist mit Erhöhungen zwischen 15-30% zu rechnen.
Bei Recyclingpapieren wird nur mit leichten Preissteigerungen gerechnet, so dass heute schon die Herstellungkosten niedriger sind als bei Frischfaserprodukten und nun auch das Preisargument auf unserer Seite steht.
Nachteilig wirkt sich die Forcierung von Produkten aus 100% Recyclingpapier in hoher Weisse und “ohne blauen Engel” aus (denn die haben die hohe Weisse mit viel Chemie und optischen Aufhellern erreicht).
Bitte achtet massiv auf den “blauen Engel” und nicht auf dieses FSC-Recyclingzeichen, denn das garantiert nur Bruchteile des “Engels”
Und eine weitere “Bombe” können wir schon andeuten:
ein bundesweit arbeitendes Filialunternehmen wird in 2011 ebenfalls komplett auf Recyclingschreibwaren umstellen. Dann gibt es in jedem Ort eine Bezugsquelle.
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Recyclingpapier-Champions 2010 – Preisverleihung in Berlin
Geschrieben am 3. Mai 2010
Die Umweltgruppe der Rolf-Dircksen-Schule aus Enger Nordrhein-Westfalen ist Sieger des
bundesweiten Ideenwettbewerbs für mehr Recyclingpapier an Deutschlands Schulen.
Berlin, 30. April 2010 – Über 500 Schülerinnen und Schüler hatten sich mit ihren Projektteams für
den Titel „Recyclingpapier-Champions“ beworben. Bei der heutigen Preisverleihung im Deutschen
Technikmuseum Berlin erhielt die Umweltgruppe der Rolf-Dircksen-Schule den ersten Preis für ihren
umfassenden und langfristig angelegten Aktionsplan, der das Thema Recyclingpapier optimal in den
Schulalltag integriert.
Auf Platz zwei folgt die Grundschule Bubenreuth aus Bayern mit einer überzeugend einfachen Lösung
für das fehlende Angebot von Recyclingpapier im Fachhandel der Region: ein mobiler, selbstgebauter
und von den Viertklässlern selbst betriebener Verkaufsstand für Recyclingpapier verbunden mit
Sammelbestellungen zum Schuljahresbeginn. Auf Platz drei kam die Schülergruppe des Auguste-
Viktoria-Gymnasiums in Trier mit ihrer Strategie der persönlichen Ansprache der Mitschüler und
Lehrer, um so eine bewusste und verbindliche Entscheidung für Recyclingpapier zu fördern.
Auf Platz vier schaffte es die Volksschule Höchberg in Bayern mit der Schülerfirma „Paper Angels“,
die sich auch stark öffentlich auf Messen und Kongressen engagiert und ebenfalls andere Schulen für
Recyclingpapier begeistern möchte. Platz fünf belegte die Berufsschulklasse der BBS IV Dr. Otto
Schlein aus Magdeburg mit einem selbst geschriebenen, äußerst kreativ umgesetzten Theaterstück
zum Thema Papier.
„Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement und Kreativität sich Schüler aus dem gesamten
Bundesgebiet für mehr Recyclingpapier an ihren Schulen einsetzen“, so Michael Söffge, Sprecher der
Initiative Pro Recyclingpapier. „Da Papier an Schulen in großen Mengen verbraucht wird, ist
Recyclingpapier ein ausgezeichneter Ansatz, um wertvolle Ressourcen zu sparen – das haben die
Schüler erkannt und hervorragend in ihren Projektideen umgesetzt.“
„Die Rolf-Dircksen-Schule, aber auch alle anderen ausgezeichneten Schulen haben sehr eindrucksvoll
gezeigt, dass nachhaltiges Handeln ein kontinuierlicher Prozess ist, der durch immer neue Ideen
gefördert werden muss und so langfristig im Schulalltag verankert werden kann“, so Felix Gruber,
von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und Jurymitglied.
Der von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Wettbewerb der Initiative Pro
Recyclingpapier stand unter der Patenschaft der memo AG, Versandhaus für ökofairen Schul- und
Bürobedarf. „Wir werden der Siegerschule als Pate gern dabei helfen, ihre vielen guten Ideen auch
umzusetzen“, so Vorstandssprecher Jürgen Schmidt, der früher selbst Sammelbestellungen für
Schulhefte und Blocks aus „Umweltschutzpapier“ an seiner Schule organisierte. „Recyclingpapier an
Schulen muss zur Selbstverständlichkeit werden.“
Die Gewinnerideen:
Erster Platz Rolf-Dircksen-Schule in Enger (2.500 Euro): Die Umweltgruppe überzeugte die Jury
durch ihr langfristig und sehr umfassend angelegtes Konzept, das mit einer Fülle von Aktionen die
Mitschüler täglich zu umweltbewusstem Handeln anregt. Sie führt u.a. das Theaterstück „Papier ist
nicht gleich Papier!“ bei Einschulungsfeiern für neue Fünftklässler auf, füllt Schultüten mit
umweltfreundlichen Schulmaterialien und informiert mit einer Themenwand in der Aula. Der Verkauf
von Recyclingpapier gehört ebenso zum Konzept wie Umfragen zum Thema Papier, Infoblätter,
Projekttage, Ausstellungen, Einladungen von Umweltorganisationen an die Schule, Elternbriefe,
Infostände und Briefe an Geschäfte und Supermärkte, damit diese ihr Angebot von Recyclingpapier
erweitern.
Zweiter Platz Grundschule Bubenreuth (1.500 Euro): Die Klasse 4b entwickelte und baute einen
mobilen Verkaufsstand für Recyclingpapier, weil der örtliche Fachhandel kein ausreichendes
Sortiment im Angebot hatte. Die Viertklässler bieten ihren Mitschülern nun in den Pausen
Recyclingpapierhefte und -blöcke unterschiedlicher Lineatur zum Einkaufspreis an, was die Nutzung
der umweltfreundlichen Produkte stark ansteigen ließ. Anlässlich des Projektbeginns organisierte das
Projektteam sogenannte Starterpakte mit Recyclingpapierprodukten und lud zur Einweihung des
Standes die örtliche Presse ein, welche im Anschluss über das Engagement der Kinder berichtete.
Dritter Platz Auguste-Viktoria-Gymnasium Trier (500 Euro): Die Projektgruppe setzt auf persönliche
Besuche und Ansprache der Klassen und der Lehrerschaft. Mit Hilfe einer Powerpoint-Präsentation,
die in Zusammenarbeit mit allen Schülern kontinuierlich verbessert wird, klärt die engagierte
Schülergruppe über die Papierthematik auf. Wer sich mit einer Absichtserklärung verpflichtet, fortan
Recyclingpapier zu nutzen, wird mit einer Urkunde der Umweltministerin des Bundeslandes
Rheinland-Pfalz belohnt. Mitschüler und Lehrer sollen die Nutzung von Recyclingpapier als
Selbstverständlichkeit ansehen und mit Hilfe des Projektes erkennen, inwiefern sich ihr Verhalten
unmittelbar auf die Umwelt auswirkt.
Vierter Platz Volksschule Höchberg (Schulmaterialien von 250 Euro): Die eigens gegründete
Schulfirma „Paper Angels“ verkauft Recyclingpapierprodukte an der Schule und unterstützt mit dem
Verkaufserlös Regenwaldprojekte von OroVerde. Die Schulfirma engagiert sich zudem stark auf
Messen und Veranstaltungen sowie bei anderen Schulen. Die Professionalität, mit der die „Paper
Angels“ auf sich und ihr Engagement aufmerksam machen, war ausschlaggebend für die
Entscheidung der Jury.
Fünfter Platz Berufsschule BBS IV Dr. Otto Schlein Magdeburg (Schulmaterialien von 250 Euro): Die
Berufsschüler schrieben und inszenierten ein Theaterstück mit dem Blauen Engel in der Hauptrolle,
mit dem Ziel, dass sich Mitschüler und Lehrer bewusster mit dem Thema Umweltschutz und der
eigenen Verantwortung für die Umwelt auseinandersetzen. Die Jury beeindruckte das besondere
Engagement der Berufsschüler, die nur wenige Tage pro Woche an der Schule sind, da sie bereits im
Berufsleben stehen.
Gefördert wird der Wettbewerb „Recyclingpapier-Champions 2010“ von der Deutschen Bundesstiftung
Umwelt (www.dbu.de). Er war als Sonderkategorie unter dem Dach des bundesweiten
„Energiesparmeister-Wettbewerbes 2010: Das beste Schulprojekt“ (www.energiesparmeister.de)
ausgeschrieben.
Kontakt:
Initiative Pro Recyclingpapier, Sönke Nissen, Tel.: 030/ 315 1818 80, info@papiernetz.de,
www.papiernetz.de, Fotos gern auf Anfrage.
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Breite Unterstützung für mehr Recyclingpapier an Deutschlands Schulen
Geschrieben am 17. Februar 2010
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Wettbewerb „Recyclingpapier-Champions 2010“ geht in das olympische Finale
Berlin, den 16. Februar 2010
Umwelt- und Verbraucherorganisationen, Elternverbände und Kultusministerien sind sich einig: An Deutschlands Schulen sollte mehr Recyclingpapier verwendet werden. Denn Schulen sind Großverbraucher: Allein von den rund 200 Millionen Schulheften, die bundesweit jährlich verbraucht werden, sind bisher nur fünf bis zehn Prozent aus Recyclingpapier. Entsprechend groß ist der Beitrag, den Lehrer und Schüler mit ihrer Entscheidung für Recyclingpapier für den Schutz von Klima und Ressourcen leisten können. Aus diesem Grund erhält der aktuelle Schüler-Wettbewerb „Recyclingpapier-Champions 2010“ der Initiative Pro Recyclingpapier große Unterstützung aus Politik und Gesellschaft.
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„Wir freuen uns sehr über die vielen Hinweise und Aufforderungen, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen beispielsweise durch die Verbraucherzentralen, den NABU, den Deutschen Hausfrauenbund, die Kultusministerien verschiedener Bundesländer. Mit dieser breiten Unterstützung sind wir sicher, dass sich Nachfrage und Angebot von Recyclingpapier im Schulumfeld erhöhen werden“, so Michael Söffge, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier.
Die Voraussetzungen für mehr Recyclingpapier an Deutschland Schulen sind heute ideal. „Das Thema Klimaschutz ist aktueller denn je und Recyclingpapier der heutigen Generation hat eine Top-Qualität. Das passt perfekt zusammen“, so Jürgen Schmidt, Gründer und Vorstandssprecher der memo AG. Das Versandhaus für ökologisch und sozial verträgliche Produkte rund um Schule, Büro und Haushalt ist Pate des Wettbewerbs. Schüler mit Ideen, wie sie Lehrer und Mitschüler zur Nutzung von Recyclingpapier bewegen wollen, können sich noch bis zum 16. März an dem Wettbewerb der „Recyclingpapier-Champions 2010“ beteiligen. Die fünf besten Ideen werden mit Preisen im Gesamtwert von 5.000 Euro prämiert. Bewerbungsunterlagen und Informationen gibt es unter www.energiesparmeister.de/recyclingpapier . Der Wettbewerb „Recyclingpapier-Champions 2010“ wird gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (www.dbu.de). Er ist als Sonderkategorie unter dem Dach des bundesweiten „Energiesparmeister-Wettbewerbs 2010: Das beste Schulprojekt“ (www.energiesparmeister.de) ausgeschrieben. Medienpartner der Recyclingpapier-Champions 2010 ist das Magazin für Natur, Umwelt und nachhaltiges Leben “natur+kosmos”. |
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Initiative für mehr Recyclingpapier an Deutschlands Schulen
Geschrieben am 3. Dezember 2009
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MEMO ist das recyclingpapierfreundlichste Unternehmen Deutschlands!
Geschrieben am 9. November 2009

Rund 800 geladene Gäste, darunter zahlreiche prominente Vertreter aus Medien, Kultur, Forschung und Gesellschaft, fanden sich Freitag Abend im Düsseldorfer Maritim-Hotel ein, um der feierlichen Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2009 beizuwohnen. Neben namhaften Persönlichkeiten wie Joschka Fischer, Dr. Wolfgang Schäuble, Jane Fonda und Yusuf Islam wurden Unternehmen ausgezeichnet, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit ökologischer Verantwortung und sozialer Gerechtigkeit verbinden.
‘Ökomanager des Jahres’ und Träger der Bayerischen Staatsmedaille Jürgen Schmidt freute sich sehr, stellvertretend für die memo AG den Sonderpreis für das “recyclingpapierfreundlichste Unternehmen Deutschlands” entgegen nehmen zu können. Aber auch die TOP 3-Platzierungen in den Kategorien “Deutschlands nachhaltigstes Unternehmen” und “Deutschlands nachhaltigstes Recycling” sind für das Versandhaus Ehre, Bestätigung und Motivation zugleich, weiterhin an der konsequenten Umsetzung der nachhaltigen Firmenphilosophie zu arbeiten.
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“MEMO” für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert
Geschrieben am 1. Oktober 2009
Der Versandhändler Memo ist neben der Bio-Supermarktkette Alnatura sowie dem Fertighausbauer Bau-Fritz als “nachhaltigstes Unternehmen 2009″ nominiert. “Alle Unternehmen zeichnen sich durch eine vollständige Integration des Nachhaltigkeitsgedankens in ihr Kerngeschäft aus und legen ihre Aktivitäten sehr transparent dar”, erklärte Dr. Günther Bachmann vom Rat für Nachhaltige Entwicklung und Leiter der Jurysitzung. “Nachhaltige Unternehmen sind dabei zunehmend auch ökonomisch erfolgreicher, hinzu kommen eine hohe Mitarbeiterorientierung und ein vorbildliches soziales Engagement.” Darüber hinaus werden auch die nachhaltigsten Marken ausgeziechnet. Nominiert sind alverde-Naturkosmetik, das Bio-Bier Neumarkter Lammsbräu und Frosch-Reiniger. Die Deutsche Post DHL, General Electric und die REWE Group haben aus Sicht der Jury die nachhaltigsten Zukunftsstrategien. Ehrenpreise erhalten unter anderen Jane Fonda und Joschka Fischer. Unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel werden die Preise am 6. November in Düsseldorf im Rahmen des Symposiums und der Preisverleihungsgala zum Deutschen Nachhaltigkeitstag vergeben. Informationen unter www.deutscher-nachhaltigkeitspreis.de
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Essen ist “Recyclingpapierfreundlichste Stadt Deutschlands” 2009
Geschrieben am 18. September 2009
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18. September 2009
Im Städtewettbewerb um die höchste Recyclingpapierquote wurde Essen als „Recyclingpapierfreundlichste Stadt Deutschlands“ ausgezeichnet. Die Kulturhauptstadt 2010 verwendet in der Verwaltung und in den Schulen ausschließlich Recyclingpapier mit dem Blauen Engel. Koblenz und Oldenburg folgen auf den Plätzen zwei und drei. Erstmals wurde der Sonderpreis des „Recyclingpapier-Aufsteigers“ an Magdeburg vergeben. Die Stadt steigerte ihre Recyclingpapierquote innerhalb eines Jahres von weniger als drei auf rund 90 Prozent. In Kooperation mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und dem Deutschen Städtetag führte die Initiative Pro Recyclingpapier zum zweiten Mal die bundesweite Erhebung für den Papieratlas durch. Er beinhaltet die Angaben von 66 Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern zum Papierverbrauch, die erreichten Einsatzquoten für Recyclingpapier und die entsprechenden ökologischen Einspareffekte. Mehr als 81 Prozent der Städte beteiligten sich damit an der Erhebung. „Die Ergebnisse des Papieratlasses unterstreichen eindrucksvoll, dass die Städte ihr Beschaffungspotenzial für den Klima- und Ressourcenschutz mit Recyclingpapier bereits heute nutzen“, betont Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, Schirmherr des Projekts. |
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Recyclingpapieranteil in Städteverwaltungen gestiegen
Der durchschnittliche Recyclingpapieranteil in den Verwaltungen wurde im Vergleich zum Vorjahr von 70 auf über 74 Prozent gesteigert. 24 Städte konnten ihre Recyclingpapierquote im Vergleich zum Vorjahr bereits erhöhen. Und 29 Städte wollen ihren Recyclingpapieranteil zukünftig weiter steigern. „Mit der Einführung des Papieratlasses ist es gelungen, Städte zur Umstellung auf Recyclingpapier zu motivieren, da anschaulich aufgezeigt wird, wie viel Mengen an Energie, Wasser und CO2-Emissionen eingespart werden. Mit dem erstmals vergebenen Sonderpreis für den `Aufsteiger des Jahres´ wollen wir Städten mit noch vergleichsweise geringen Recyclingpapierquoten einen Anreiz geben, vorhandene ökologische Potenziale gezielt auszuschöpfen“, erklärt Michael Söffge, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier“. |
Insgesamt haben die Städte durch die Verwendung von Recyclingpapier eine Einsparung von mehr als 346 Mio. Liter Wasser, 71 Mio. kWh an Energie sowie 1,9 Mio. kg CO2 bewirkt. Die eingesparte Menge Energie entspricht dem Jahresverbrauch von über 20.000 Drei-Personen-Haushalten. Bereits der Einsatz von 1000 Blatt Recyclingpapier spart soviel Energie wie 70 Computer mit Flachbildschirm für einen Arbeitstag benötigen . „Städte, die Recyclingpapier in großem Umfang verwenden, können eine wichtige Vorbildrolle für die Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen der Privatwirtschaft wahrnehmen. Eine zusätzliche Motivation sind die dabei möglichen Einsparungen im Interesse einer notwendigen Entlastung der öffentlichen Haushalte “, betont Christian Ude, Vizepräsident des Deutschen Städtetages.
Präsentiert wurde der Papieratlas 2009 am 18. September im Rahmen der 11. Beschaffungskonferenz in Berlin. Business Partner PBS und C.ebra – Zeitschrift für effiziente Beschaffung rund ums Büro und Arbeitsplatz begleiten den Papieratlas als Medienpartner.
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Klimaschutzpapieraktion ab 8.6. bei PENNY
Geschrieben am 2. Juni 2009
ab 8. Juni gibts bei PENNY Collegeblöcke, Malblöcke und Zeichenblöcke aus Klimaschutzpapier zu sehr günstigen Preisen. Weiterhin gibt es in fast allen REWE-Märkten ganzjährig Klimaschutzpapierartikel zu kaufen.
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Weltwassertag: 6 Blatt Recyclingpapier sparen 1 Liter Wasser
Geschrieben am 23. März 2009





(128 Stimmen, gesamt: 4.6 von 5)

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